News

Am:

Am 12. Mai sind im Deutschen Bundestag die Anträge der Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen zur langfristigen Sicherung der freiberuflichen Hebammenhilfe erwartungsgemäß abgelehnt worden. In der Debatte waren sich alle Abgeordneten über den Wert und die Bedeutung der Hebammenarbeit einig. Über die eingeleiteten gesetzlichen Maßnahmen zum Schutz des Berufsstandes der Hebammen bestand dagegen Uneinigkeit. Der DHV bedauert, dass die Debatte über eine langfristige Lösung der Haftpflichtfrage zum Beispiel mithilfe eines Haftungsfonds aktuell nicht weitergeführt wird und möchte einige Behauptungen aus der Diskussion klarstellen.

Am:

Anlässlich des Internationalen Hebammentages am 5. Mai laden der Deutsche Hebammenverband und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen des Hebammenkongresses zum Plenum „Women and Newborns: the Heart of Midwives“ (Frauen und Neugeborene: Herzstück der Hebammenarbeit) ein. Anschließend zeigen die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer vor dem Haupteingang des Kongresses Gesicht und fordern weltweit eine stärkere Würdigung der Hebammenarbeit.

Am:

2015 neigt sich dem Ende zu. Ein guter Zeitpunkt, auch einmal Danke zu sagen. Zum Beispiel unseren zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern. Auf unserer Kampagnenseite haben inzwischen über 1650 Menschen ihr Foto hochgeladen. Sie zeigen mit ihrem Gesicht und oft auch mit einem Satz, wie wichtig ihnen die Arbeit der Hebammen ist. Dazu kommen 32 persönliche Geschichten von Hausgeburten, fast 3500 Einträge auf der Landkarte der Hebammenunterversorgung (was uns natürlich auch traurig stimmt), 10.000 Downloads des Klinikfragebogens und viele Unterstützerinnen und Unterstützer bei unseren Online- und Offline-Aktionen.

Protestfrühstück am Elisenbrunnen

Am:

Wenn Niña Sprungala über die Zukunft ihres Berufes spricht, dann ist sie unsicher. „Ich habe schon Angst“, sagt die Aachenerin. Sie ist im ersten Ausbildungsjahr zur Hebamme, einem Beruf, der in Gefahr schwebt. Ab Juli gelten die neuen Prämien für die Berufshaftpflicht von rund 6000 Euro, die für viele von ihnen finanziell nicht tragbar sind.